Torten

 

Torten
... Qualität aus Meisterhand ...

Auch heute ist Tradition...
sehr wichtig und eine Hochzeit ohne Hochzeitstorte undenkbar.

Meine langjährige Erfahrung sagt mir, der Trend ist wieder bei einer großen nicht nur schönen sondern auch geschmacklich vorzüglichen und oft auch fruchtigen Hochzeitstorte angelangt. Die oft sehr süße und dicke Zuckerglasur wurde durch einen hauchdünnen Marzipanüberzug ersetzt und so lassen viele Paare oft die ganze Hochzeitsgesellschaft teilhaben mit einem Stück "IHRER" Hochzeitstorte. Darum ist es mir ein Anliegen, für jedes Paar eine ganz persönliche Hochzeitstorte zu entwerfen in die die eigenen Wünsche eingebracht werden können.

Auch die Hochzeitstorte hat Geschichte...

Die Tradition der Hochzeitstorte geht bis in das antike Rom zurück. Zum Hochzeitsfest wurde ein Mandelkuchen gebacken, den man über dem Kopf der Braut zerbrochen hat. Die Hochzeitsgäste sammelten die Krümmel vom Boden und assen sie. Man versprach sich Glück und Gesundheit. Tipp: Wer diesen Brauch heute wiederholen will, muss sich nicht wundern, wenn er zu keiner Hochzeit mehr eingeladen wird.

Später war eine grosse Hochzeitstorte Ausdruck von hohem Ansehen des Brautpaares. Die Gäste brachten zur Feier Kuchen & Torten. Diese wurden aufeinander gestapelt. Es entstand die typische Form der Hochzeitstorte.

Das Backen der Hochzeitstorte bleibt dem Konditor, Mutter, Oma oder Freunden überlassen. Niemals jedoch darf die Braut selbst in die Küche. Und wer auch nichts von Aberglaube hält, so kann das Backen einer schönen Torte doch 2 Tage in Anspruch nehmen. Und keine Braut hat diese Zeit vor ihrem Hochzeitstag!

Die fünf Etagen symbolisieren Geburt, Kommunion bzw. Konfirmation, Heirat, Kinderreichtum und Tod.

Das Brautpaar küsst sich über der Hochzeitstorte. Es ist wichtig, sie nicht zu berühren oder gar anzustossen. Dies soll einen reichen Kindersegen bescheren.

Das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte ist und bleibt einer der Höhepunkte der Hochzeitsfeier. Oft benutzt man ein mit einer Schleife verziertes Messer. Man beachte: Wer beim Anschneiden die Hand oben hat, wird auch in der gemeinsamen Ehe das Sagen haben.

2 Kaffeebohnen werden in die Hochzeitstorte eingebacken: Eine ungeröstete und eine geröstete. Wer die geröstete in einem Stück findet kann sich glücklich schätzen. Man verspricht sich eine baldige Heirat. Doch wer die ungeröstete erwischt, bleibt nach dem Brauch für immer ledig.

Die oberste Etage wird eingefroren und bis zum ersten Hochzeitstag aufbewahrt. Doch Vorsicht: Sagen Sie dem Konditor Bescheid, so dass dieses Stück besonders gebacken wird. Denn nicht jede Zutat ist solange haltbar. Gerade bei Verzierungen und Füllungen aus Sahne & Butter oder Zucker-Eiweissglasuren sollte die Torte nur kurze Zeit aufbewahrt werden. Am besten, man wartet nicht bis zum 1. Jahrestag. Auch einen Monat nach der Hochzeit schmeckt die Torte zum gemeinsamen Kaffee mit Trauzeugen und Eltern/Schwiegereltern.

 
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